Wasser in Meerbusch ist vier Tage lang härter
Vom 2. bis 5. September hat das Trinkwasser des Wasserwerks in Meerbusch-Lank einen höheren Härtegrad. Grund dafür sind Arbeiten, die wir an den Rohrleitungen der Enthärtungsanlage durchführen.
Diese Anlage sorgt dafür, dass der Wert in Meerbusch bei rund 11 Grad Deutscher Härte (dH) liegt. Für den kurzen Zeitraum der Wartung wird der Wert auf etwa 20 Grad steigen. Das Wasser enthält dann mehr Kalzium und Magnesium. „Diese Mineralstoffe sind wichtige Bestandteile des menschlichen Körpers und gesundheitlich völlig unbedenklich”, sagt Lutz Meierherm, Leiter der Wasserwerke bei den Stadtwerken Meerbusch.
In diesen Stadtteilen ist das Trinkwasser für vier Tage härter: Lank-Latum, Nierst, Langst-Kierst, Ilverich, Strümp und Ossum-Bösinghoven; außerdem sind einige Haushalte in Büderich betroffen.
Unsere Tipps für Sie:
- Passen Sie bei Waschmaschinen und Geschirrspülern die Dosierung des Wasch-/Spülmittels entsprechend der Wasserhärte an (Herstellerangaben auf der Verpackung).
- Entkalken Sie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher, wenn Ablagerungen sichtbar sind.
- Die kurze Dauer bedeutet kein Risiko für Warmwasserbereiter und Boiler. Bemerken Sie Ablagerungen, gilt auch hier: einfach entkalken.

Trinkwasser kommt aus 180 Metern Tiefe
Wussten Sie, dass unser Wasserwerk in Lank täglich rund 3.600 Kubikmeter Trinkwasser aufbereitet? Mit dieser Menge könnte man das Sportbecken des Meerbades in Büderich fast fünfmal füllen. Wir gewinnen das Wasser aus bis zu 180 Metern Tiefe, filtern, entsäuern und enthärten es.
Mehr über Qualität, Förderung und den sparsamen Umgang mit der wertvollen Ressource erfahren Sie auf unserer Webseite: stadtwerke-meerbusch.de/wasser