Installationsbetriebe aus den Bereichen Elektro, Heizung und Klima sind für uns als Stadtwerke wichtige Partner. Denn die Handwerker sind die praktischen Umsetzer vor Ort, mit denen wir unter anderem bei Netzanschlüssen, Zählertechnik und Mess-Systemen, der Einrichtung und Inbetriebnahme von Anlagen wie Wärmepumpe oder Photovoltaik sowie bei komplexen Energielösungen eng zusammenarbeiten.
Grund genug also, die Beziehung zu den regionalen Firmen zu pflegen, beispielsweise bei Treffen einmal im Jahr, zu denen wir einladen, um neue Entwicklungen vorzustellen und Feedback von den Betrieben zu bekommen. Unserer Einladung an die Gießerallee 24 sind in diesem Jahr mehr als 80 handwerklich tätige Personen gefolgt — ein neuer Rekord.
„Das zeigt die Bedeutung des Handwerks, gerade auch bei der konsequenten Fortsetzung der Energiewende vor Ort“, sagt unser Technischer Leiter Daniel Wolter.
Anschluss einfach online prüfen
Sie denken über eine Solaranlage nach oder über eine Ladeinfrastruktur? Dann können Sie auf unserer Webseite in wenigen Schritten vorab prüfen, ob ein Anschluss an das bestehende Stromnetz für Ihren Standort grundsätzlich möglich ist. Hier gelangen Sie zur sogenannten Netzanschlussprüfung.
Bei unserem Service Team haben sich Kundinnen und Kunden mit Fragen zur Gasspeicherumlage gemeldet. Daher hier die wichtigsten Infos zu dieser staatlich veranlassten Abgabe, die 2022 eingeführt und zum 1. Januar 2026 abgeschafft worden ist.
Welchen Zweck hatte die Gasspeicherumlage?
Mit der Umlage sollten ab Oktober 2022, in Zeiten der Energiekrise, die Mindestfüllstände der deutschen Gasspeicher sichergestellt werden.
Energieversorger berücksichtigten die Umlage im Gaspreis, sie wurde also von sämtlichen Privathaushalten und Unternehmen mitfinanziert. Zuletzt lag sie bei 0,344 Cent pro Kilowattstunde brutto.
Warum ist die Umlage jetzt weggefallen?
Die Bundesregierung begründet den Wegfall mit der stabileren Versorgungslage. Die gleichwohl entstehenden Kosten von rund 3,4 Milliarden Euro übernimmt der Bund. Er finanziert sie über den Klima- und Transformationsfonds (KTF), was unter anderem vom Bundesrechnungshof kritisch gesehen wird.
In welchem Umfang werden Haushalte dadurch entlastet?
Die Gasspeicherumlage machte rund zwei Prozent vom gesamten Gaspreis aus. Ein Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch an Erdgas von 20.000 Kilowattstunden spart durch ihren Wegfall rund 68 Euro. Wir geben diese Entlastung automatisch und vollständig an unsere Kundinnen und Kunden weiter. Sie sehen das auf Ihrer nächsten Jahresrechnung.
Kosten für die Netze steigen weiter
Zwar fällt die Gasspeicherumlage weg, aber die sogenannten Netznutzungsentgelte (NNE) im Bereich Gas steigen weiterhin an.
Für Meerbuscher Haushalte sind diese Gebühren 2026 um brutto 0,66 Cent pro Kilowattstunde teurer geworden, ein Plus von rund 40 Prozent. Verbraucht ein Haushalt in diesem Jahr 20.000 Kilowattstunden, bezahlt er wegen der NNE rund 130 Euro mehr fürs Erdgas.
Diese Tendenz wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fortsetzen: Weil immer mehr Verbraucher:innen auf Wärmepumpen oder andere, umweltfreundliche Heizmethoden setzen, müssen die Kosten für die Gas-Netze auf weniger Schultern verteilt werden.
Ausführlich informieren wir Sie zu den Bestandteilen des Gaspreises hier.
Am Freitag, 6. März 2026, bleiben die Stadtwerke Meerbusch aufgrund ihrer jährlichen Betriebsversammlung geschlossen. Das betrifft auch das Service Center Am Pfarrgarten –persönliche Beratungen vor Ort sind an diesem Tag nicht möglich.
Telefonisch ist das Service Team jedoch wie gewohnt unter 02159 / 9137-333 erreichbar.
Viele Anliegen können Sie außerdem bequem online erledigen: Über unser Service Portal lassen sich beispielsweise Abschläge anpassen oder Zählerstände übermitteln. Zudem können Sie Ihre Anliegen auch über unsere Kontaktformulare an unser Service Team übermitteln.
Für Störungen im Versorgungsnetz steht der Notdienst selbstverständlich rund um die Uhr unter 0800 / 8 101 102 zur Verfügung.
Ab Montag, 9. März 2026, sind wir wieder zu den regulären Servicezeiten persönlich für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Endspurt in der spannenden Abstimmungsphase unseres Wettbewerbs euer Projekt— eure Stimme! Noch bis zum 10. März können Sie, die Bürgerinnen und Bürger Meerbuschs, online für Ihre Favoriten votieren. In jeder der drei Kategorien — Heimat und Kultur, Sport sowie Bildung und Soziales — haben Sie eine Stimme.
So entscheiden Sie mit darüber, wie ein großer Teil unseres Sponsoring-Budgets eingesetzt wird. „Wir organisieren den Wettbewerb zum vierten Mal und bekommen viele positive Rückmeldungen dazu, dass wir die Menschen vor Ort aktiv einbinden“, sagt Marketingleiterin Claudia Hoffmann.
Online können Sie sich unter stadtwerke-meerbusch.de/abstimmen einen Eindruck von den vielfältigen Vorhaben verschaffen. Alle 25 Projekte, die in Meerbusch eingereicht worden sind, stellen sich hier mit kleinen Steckbriefen vor. Direkt auf diesen Detailseiten können Sie Ihre Stimme abgeben — wir benötigen dazu lediglich Namen und Mailadresse.
Und für die in den Vereinen ehrenamtlich Engagierten gilt: die letzten Tage des Wettbewerbs nutzen und bei Familie und Freunden für ihr Projekt möglichst viele Stimmen sammeln.
Schließlich geht es um 3.500 Euro je Kategorie für diejenigen, die auf dem ersten Platz landen; die zweiten Plätze werden mit 2.000, die dritten Plätze mit 1.200 Euro belohnt. Zusätzlich gibt es neun Jurypreise in Höhe von jeweils 500 Euro zu gewinnen.
Beispiele für tolle Projekte in Meerbusch
Genau 25 Projekte haben Aktive aus Vereinen und Initiativen bei euer Projekt— eure Stimme eingereicht. Das sind sechs Projekte mehr als beim dritten Durchgang im vergangenen Jahr! Hier ein paar Beispiele:
Der Förderverein der Kita Glückskinder in Osterath möchte ein Sonnensegel für das Außengelände anschaffen.
Die Fußball Freunde Büderich planen für den 1. Mai ein neues, dauerhaftes Sport-Highlight: das Meerbuscher Schulturnier für alle Grundschulen der Stadt.
Ziel der Karnevalsgesellschaft KG Koett on Kleen ist es, mit weiterer finanzieller Unterstützung den Nierster Kinderkarneval nach vorne zu bringen.