Die Stadtwerke Meerbusch bauen die Infrastruktur für Elektroautos immer weiter aus. Insgesamt vierzehn E-Ladesäulen stehen im Stadtgebiet Meeerbusch Autofahrern an öffentlichen Standorten zur Verfügung. Das Stromtanken ist jetzt an allen Säulen möglich.  

27 Prozent der Deutschen können es sich vorstellen, innerhalb der nächsten sechs Monate ein Elektroauto zu kaufen. Das besagt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Energiesystemunternehmens Viessmann, die im Mai 2019 durchgeführt wurde.

Zudem berichtete die Süddeutsche Zeitung am 24. Mai über Pläne des Verkehrsministers Andreas Scheuer, den aktuellen Umweltbonus bei der Anschaffung von E-Autos nicht nur bis 2020 zu verlängern, sondern auch zu erhöhen. Damit soll die immer noch schwache Nachfrage nach E-Autos angekurbelt werden. Ein dichtes Netz an frei zugänglichen ELadesäulen mit einem einheitlichen Bezahlsystem sollen der Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub verpassen.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2030 den CO2-Ausstoß auf 65 bis 68 Mio Tonnen zu reduzieren. Auch aus diesem Grund bauen die Stadtwerke konsequent die eigene Fahrzeugflotte durch E-Fahrzeuge aus und erweitern die Infrastruktur durch die Errichtung von E-Ladesäulen.

Albert Lopez betankt am NetzServiceCenter den Mitsubishi iMIEV.

Jetzt 14 E-Ladesäulen in Meerbusch

Aktuell stehen E-Autofahrern 14 öffentliche Ladesäulen der Stadtwerke Meerbusch zur Verfügung. „Die erste E-Ladesäule auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz in Meerbusch haben wir am 20. Mai 2014 in Betrieb genommen. Als nächstes folgten im Jahr 2018 die Ladesäulen in Lank an der Turnhalle in der Wittenbergstraße, auf der Otto-Hahn-Straße im Gewerbegebiet Osterath und am NetzServiceCenter der Stadtwerke an der Kaarster Str. 135. Seitdem hat sich viel getan,“ resümiert Vertriebschef Christian-Mario Sagner die Entwicklung für Meerbusch. Zu diesen vier bestehenden Ladesäulen haben die Stadtwerke in diesem Jahr weitere zehn Ladesäulen eingeweiht. In Büderich kann jetzt zusätzlich auf dem Parkplatz am Schwimmbad, auf dem Parkplatz des Mataré-Gymansiums am Niederdonkweg, auf dem Parkplatz an der Düsseldorferstraße 96 und in einer Parkbucht an der Hildegundisallee Strom „gezapft“ werden. In Osterath stehen neue E-Ladesäulen auf dem Raiffeisenplatz an der Willicher Straße und an der Heizzentrale Ostara in der Marie-Curie-Straße zur Verfügung. In Lank-Latum steuern E-Tanker den Parkplatz am St.-Elisabeth-Hospital, Matthias-v.-Halbergstraße oder eine Parkbucht an der Robert-Bosch-Straße an. Und in Strümp wurden zwei neue E-Ladesäulen am Edeka-Markt an der Josef-Kothes-Straße und in der Parkbucht der Helen-Keller-Straße 10 installiert.

Geschäftsführer Albert Lopez äußert sich positiv über die Entwicklung: „Wir freuen uns, durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur das Thema Elektromobilität in der Region weiter voranzutreiben.“

Eine Übersicht über das Ladenetz der Meerbuscher Stadtwerke findet sich unter: stadtwerke-meerbusch.de/elektromobilitaet/ladenetzwerk.

Der Strom, der an den Ladesäulen der stm geladen wird, stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen, ist CO2-frei und im Moment zum Teil noch kostenfrei. Später dann kann für 30 ct/kWh Strom „gezapft“ werden. Hierfür benötigt man den Autostrom-Unterwegs-Vertrag mit den Stadtwerken. Dieser ermöglicht dann auch das Stromtanken an Ladesäulen in anderen Städten.

E-Mobilitätstag am 9. September

Ihre Vorreiterrolle in Sachen E-Mobilität setzen die Stadtwerke auch auf dem kommenden E-Mobilitätstag am 9. September um. Hier können sich Interessierte in Büderich über die zukunftsweisende Technologie informieren. Die Stadtwerke zeigen Fahrzeuge aus ihrer geräuscharmen E-Flotte, darunter einen Renault Zoe, einen Renault Kangoo und einen Mitsubishi iMIEV. Es wird umfassend über den aktuellen Stand der klimafreundlichen und zukunftsträchtigen Art der Fortbewegung, staatliche Fördermöglichkeiten bei der Anschaffung eines E-Fahrzeuges und entsprechender Ladetechnik zuhause oder am Arbeitsplatz informiert.

 

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