Während viele über die Einsatzmöglichkeiten von regenerativen Energien reden, sind wir einen großen Schritt weiter: wir praktizieren Umweltschutz, denn für uns beginnt Umweltschutz bereits vor Ort.

Photovoltaikanlagen

Bereits in 2007 haben wir auf unserem Verwaltungsgebäude die erste Photovoltaikanlage installiert. Die 25 m² Kollektorfläche reichen aus, um mit unserem Elektroauto pro Jahr 15.000 km zu fahren.

Netzservicecenter

Auch beim Neubau unseres Netzservicecenters (Technik und Planung) haben wir die kompletten Dächer mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Insgesamt 1.200 m² erzeugen durchschnittlich 84.000 kWh jährlich. Dies reicht umgerechnet für eine Versorgung von ca. 24 Haushalten mit einen durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh.

Elektromobilität & Fuhrpark

Der Fuhrpark der Stadtwerke Willich hat Zuwachs bekommen. Unser erster Stromer ist da! Der klimafreundliche Kleinwagen hört auf den Namen „i-MiEV“. Er ist pfiffig und wendig. Trotz seines Temperaments ist er erstaunlich leise und bei den Mitarbeitern inzwischen sehr beliebt.

Wenn ein Auto vorüberfährt und Sie haben nichts gehört, dann haben Sie vermutlich gerade Bekanntschaft mit unserem mobilen Neuzugang gemacht.

Das Brummen des Verbrennungsmotors wird durch das Säuseln der Elektro-Variante ersetzt. Einzige Ausnahme: Damit Fußgänger nicht überrascht werden, schaltet sich bis zu einer Geschwindigkeit von 35 Stundenkilometern ein Geräuschsimulator zu.

Für Fahrten zum Kunden, die Strecke zwischen Verwaltung und dem NetzserviceCenter oder Baustellenbesuche ist das umweltfreundliche Gefährt mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern bei den stw- Mitarbeitern erste Wahl.

Elektro-Tankstelle

Mit der Entscheidung für die CO2-arme Alternative wollen die Stadtwerke Willich ein Zeichen setzen. „Die fossilen Ressourcen sind endlich und der Klimawandel ein Thema, dem wir uns stellen. Deshalb müssen wir jetzt handeln und zukunftsfähige Technologien unterstützen“, bekräftigt stw-Geschäftsführer Albert Lopez. Er hofft auf viele Nachahmer.

Technische Daten:
Elektromotor: 47 kW (64 PS)
Maximale Geschwindigkeit: 130 Stundenkilometer
Reichweite: maximal 150 Kilometer
Gesamtverbrauch: 13,5 kWh/100 km
Beschleunigung: 0 -100 km/h in 15,9 Sekunden
Umweltbilanz: CO2-Emission kombiniert 0 g/km
Effizienzklasse A+

Maße:
Länge 3475 mm
Breite 1475 mm
Höhe 1610 mm

Preis:
Je nach Ausstattung um die 30.000 Euro.

Willich

Wir alle kennen diese Nachrichten: Weltweiter Klimawandel, Anstieg der Erdtemperatur, Treibhausgase, Kyoto-Protokoll, die Berichte des Weltklimarates der UN (IPCC).

Umweltschutz beginnt bereits im Kleinen – bei uns zu Hause, bei uns in Willich.

Aus diesem Grund haben die Stadtwerke Willich GmbH, die Volksbank und die Grundstücksgesellschaft der Stadt Willich gemeinsam überlegt, wie man sich hier in Willich ökologisch engagieren kann.

Ein Ergebnis, welches sich sehen lassen kann: am 24.04.2009 wurde die Bürger Solar Willich Genossenschaft gegründet, an der sich viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region beteiligt haben. Die Bürger Solar Willich eG betreibt überwiegend Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bürger Solar Willich:
http://www.buerger-solar-willich.de/

Photovoltaik-Anlage Feuerwehr Willich

Meerbusch

Projekt Hohegrabenweg

Ursprüngliche Aufgabenstellung:
Auf dem ca. 6.500 m² großen Gelände Hohegrabenweg in Meerbusch sollen 6 Stadthäuser mit je 3 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche knapp 2.600 m² entstehen, welche durch die stm versorgt werden sollen.

Ziel:
Die Beheizung und Warmwasserversorgung der Häuser mit regenerativer Energie im Rahmen eines Contractingmodells.

Lösung mit Pilotcharakter:
In der auf dem Gelände befindlichen Gasübernahmestation wird eine zum Patent angemeldete Technik installiert. Die Wärmeerzeugung geschieht über ein BHKW sowie eine Wärmepumpe und ein Spitzenlastkessel (Warmwasserversorgung/Redundanz). Die Abwärme des Mini-Blockheizkraftwerks und einer gasbetriebenen Wärmepumpe wird im Winter zum Heizen benutzt. Das besonders Effiziente passiert im Sommer. Dann wird diese Energie aus Abwärme über Sonden in der Erde gespeichert und mit Beginn der Heizperiode wieder abgerufen.

Die Temperatur des Erdreichs steigt wegen der eingespeicherten Wärme um etwa fünf bis sieben Grad an.

Technische Daten:
7 Erdwärmesonden je 100 m tief.
Anordnung kreisförmig mit einem Durchmesser von 15 Metern.
1 Gasmotorwärmepumpe – 4 Zylinder – 54 kW Leistung
1 BHKW 12 kW thermisch – 4,4 kW elektrisch
1 Spitzenlastkessel 200 kW
7 x 400 l – Warmwasserspeicher mit Zirkulationsleitung
253 Meter Rohrnetz
ca. 50 Meter Hausanschlussnetz